NUTZUNGSBEDINGUNGEN


Die vorliegenden Publikationen werden herausgegeben von Petrus Advisers Ltd. („Petrus”), einer Gesellschaft, die durch die britische Financial Conduct Authority („FCA”) zugelassen ist und durch diese beaufsichtigt wird. Die Publikation ist ausschließlich für professionelle Kunden oder berechtigte Kontraktparteien (wie von der FCA definiert) bestimmt. Wertpapiere werden ausschließlich gemäß der Grundlagenvereinbarung („Term Sheet”), die vollständig gelesen werden muss, zum Kauf oder Verkauf angeboten.

Die in vorliegender Präsentation und etwaigen, zusätzlich zur Verfügung gestellten Unterlagen enthaltenen Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Petrus nicht kopiert, anderweitig vervielfältigt oder weitergegeben werden. Die in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen dienen lediglich als Hintergrundinformationen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und keine Anlageempfehlungen darstellen. Es ist zu keinerlei Zwecken zulässig, sich auf die in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen oder auf deren Richtigkeit oder Vollständigkeit zu verlassen. Es werden keinerlei ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistungen, Zusicherungen oder Versprechen gegeben, was die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen angeht.

Detaillierte Informationen können Sie schriftlich bei Petrus Advisers Ltd., 100 Pall Mall, SW1Y 5NQ; oder telefonisch unter 0207 933 88 08 (von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr von Montag bis Freitag) anfordern, finden Sie aber auch auf unserer Website www.petrusadvisers.com. Telefongespräche mit Petrus werden aufgezeichnet.

Vorliegende Präsentation stellt deshalb kein Angebot, keine Einladung und keine Aufforderung zum Vertrieb oder Kauf von Anteilen oder zum Abschluss eines Kapitalanlagevertrags durch Petrus dar.

Die in vorliegender Präsentation enthaltenen Informationen sind nicht als Empfehlungen in rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen Angelegenheiten aufzufassen. Sämtliche Informationen können jederzeit ohne vorherige Mitteilung oder sonstige Veröffentlichung von Änderungen geändert werden.



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Nach Jahren der Selbstgefälligkeit und des planlosen Handelns sucht die schwache Führung der Aareal Bank AG („Aareal“) Ihr Heil in einem Verkauf der Bank und Aareon an Private Equity Investoren. Diese streben üblicherweise eine Rendite von 20-30% pro Jahr auf Ihr Investment an und scheinen den Vorstand sowie den Aufsichtsrat mit vielen Versprechen auf Ihre Seite gelockt zu haben:

  • Die Vorstände behalten Ihre Jobs;
  • Die Vorstände und führende Mitarbeiter dürfen sich auf ein im Private Equity übliches Incentivierungspaket freuen;
  • Die Erfahrung der Private-Equity-Häuser in den Bereichen Immobilienfinanzierung, Zahlungssysteme, NPLs, Software und M&A soll es dem Vorstand leichter machen, seine Ziele zu erreichen;
  • Mittels der angestrebten Dominanz der Private-Equity-Häuser im Aufsichtsrat sowie dem geplanten Beirat wird der Vorstand von der kritischen Kontrolle der im öffentlichen Markt vorgesehenen Korrektivorgane abgeschirmt;
  • Die von Petrus Advisers geforderten Maßnahmen in Bezug auf eine kurzfristige Abspaltung von Aareon an Aktionäre (Spin-off), Effizienzmaßnahmen im Bankgeschäft, ein Verkauf des Hauptquartiers sowie eine Abspaltung der Pensionen sind kurzfristig nicht angestrebt.

Der Vorstand und Aufsichtsrat von Aareal haben sich für diese Versprechen auf Kosten der Aareal Aktionäre äußerst erkenntlich gezeigt:

  • Unterstützung des auffällig niedrigen Angebots von €29 / Aktie;
  • Verpflichtung, keine alternativen Angebote zu fördern;
  • Verpflichtung, einen Beirat einzurichten, der vollen Informationszugang haben soll und von den Private-Equity-Investoren besetzt wird;
  • Verpflichtung, die Nominierung einer Mehrzahl von Aufsichtsratskandidaten von Advent / Centerbridge zu unterstützen;
  • Nicht-Auszahlung der geplanten Dividende von €1,10 / Aktie für das Jahr 2020;
  • Null-Dividende für 2021 und folgende Jahre.

Das Ergebnis der a.o. HV am 9. Dezember, bei der Frau Korsch, Herr von Dryander sowie Herr Voigtländer mit deutlicher Mehrheit abgewählt wurden hat den Ärger und die Frustration der Aktionäre mit der schwachen Führung von Aareal gezeigt. Die Analysen unserer Stimmrechtsberater deuten darauf hin, dass bei der Wahl oder der Auszählung der Stimmen höchstwahrscheinlich Fehler passiert sind. Ohne diese wäre das Ergebnis noch deutlicher ausgefallen. Wir fordern Aareal dazu auf, diese möglichen Fehler transparent zu untersuchen und wenn nötig zu berichtigen. Weiterhin ergeben sich aus der Angebotsunterlage zahlreiche Fragen, die Aareal dringend beantwortet muss.

These

These in Kurzfassung

Aareal ist eine international agierende Boutique-Bank, die Finanzierungen für die gewerbliche Immobilienwirtschaft anbietet und die darüber hinaus 70% an der Aareon AG (“Aareon”), dem europäischen Marktführer für ERP-Software und digitale Lösungen für die Wohnimmobilienwirtschaft, hält. Wir glauben, dass die derzeitige Strategie von Aareal weder nachhaltig ist, noch die Wertschöpfung für die Aktionäre optimiert:

+ Aareon Spin-off: Die Restrukturierung einer Bank und die Beschleunigung des internationalen Wachstums eines SaaS-Softwareunternehmens unter einem Dach ist nicht sinnvoll. Wir sind der Meinung, dass die 70% der Aareon-Anteile, die sich noch im Besitz von Aareal befinden, an die Aktionäre ausgeschüttet werden sollten, damit die Anleger mittelfristig von dem erheblichen Wachstumspotenzial von Aareon profitieren können. Petrus Advisers ist der Meinung, dass ein schneller Verkauf dieser 70% einen viel Shareholder Value vernichten würde.

+ Aareal Bank: Die aktuelle Strategie der Aareal Bank (definiert als Aareal ohne Aareon) verspricht eine Eigenkapitalrendite von 8 % bis 2023, was unserer Meinung nach das Minimum an nachhaltiger Rentabilität für eine Bank von Aareal-Format darstellt. Wir können den zu Grunde liegenden Plan nicht nachvollziehen und wir haben erhebliche Zweifel daran, dass er mit den derzeit eingeleiteten Maßnahmen erreicht werden kann. Insbesondere glauben wir, dass sich das Management zu sehr auf Unterstützung durch die Bankenaufsicht verlässt, indem angenommen wird, es werde Aareal Bank erlaubt, erhebliche Mengen an Kapital an die Aktionäre zurückzugeben. Gleichzeitig sind unsere Forderungen nach Kostensenkungen (Gehalts- und Rentenniveau, überhöhte Beratungskosten), Asset-Light-Ertragsströmen im CRE-Kerngeschäft sowie anderen Werttreibern (Ausgliederung der Pensionsverpflichtungen, Gesamtverkauf des Palasts in Wiesbaden, usw.) bisher unbeantwortet geblieben.

+ Aareals exzessive Managementvergütungen (hohe Fixgehälter, hohe Boni unabhängig von schlechter operativer Performance, sehr hohe Pensionsansprüche, limitierte Einbindung von harten ESG-Zielen) wurden von den Aktionären auf der Hauptversammlung im Mai 2021 klar abgelehnt. Trotz dieses klaren Auftrags der Aktionäre hat es der Aufsichtsrat bisher versäumt, ein nachhaltiges und ethisch vertretbares Vergütungssystem zu präsentieren. Auch auf unsere Forderung nach einer Überprüfung möglicher Bonusrückforderungen (Claw-backs) wurde bisher nicht eingegangen.

+ Es müssen mehr Asset-Light Revenue Streams (d.h. Erträge, die keine signifikanten Unterlegung durch Eigenkapital erfordern) generiert werden – insbesondere im Kerngeschäft der gewerblichen Immobilienfinanzierung. Ansonsten halten wir es für sehr schwierig, dass die Aareal Bank ihre Kapitalkosten nachhaltig erwirtschaftet.

+ Die komplexe M&A-Situation erfordert ein erfahrenes und motiviertes Management-Team: Der Vorstandsvorsitzende Jochen Klösges ist seit dem 15. September 2021 an der Spitze der Bank und sah sich bereits in der ersten Woche seiner Amtszeit mit einem indikativen Übernahmeangebot von Advent / Centerbridge konfrontiert. Mit diesem lehrbuchartigen M&A-Schritt haben die Private Equity Häuser das Management-Team und den Aufsichtsrat erheblich unter Druck gesetzt, was richtiges Entscheiden erschwert. Wir befürchten, dass die bestehenden Arbeitsverträge des Managements – insbesondere Change-of-Control Klauseln – falsche Anreize für bestimmte Personen schaffen könnten.

Welchen Mehrwert bringen die drei unabhängigen Kandidaten Aareal?

+ Heinz Laber:
Herr Laber ist ein renommierter Personalexperte mit hochrelevanter Erfahrung in der Leitung von Effizienzprojekten und IT-/Digitalisierungsprozessen. Zudem hat er Erfahrung in der Leitung von Immobilienkreditgeschäften.

+ Marion Khüny:
Als Aufsichtsratsmitglied der Erste Bank und ehemalige leitende Bankerin bei Unicredit und Commerzbank in Deutschland verfügt Marion Khüny über exzellente Erfahrung in den Bereichen Portfoliomanagement, Risiko und Governance.

+ Joachim Sonne:
Joachim Sonne verfügt über langjährige M&A- und Kapitalmarkterfahrung als ehemaliger Co-Leiter des EMEA Telecoms, Media & Technology Franchise von J.P.Morgan. Seine Prüfungsausschusserfahrung sowie Erfahrung in Kreditausschüssen (einschließlich Erfahrung bei Kreditprüfung), sowie Beratung von Telekommunikations- und Technologieunternehmen bei der Strategie/Kapitalbeschaffung sind hoch relevant für die Aufgabe bei Aareal.

Kandidaten

Theodor Heinz Laber

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Expertise:

  • Breite Erfahrung im Personalbereich
  • operative Erfahrung im Bereich Effizienzsteigerung, Integration / Fusion
  • Immobilienfinanzierungserfahrung
  • signifikante IT Managementerfahrung
    CV als PDF
    —————————————————————————————————————

Mag. Marion Khüny

cv_khueny.jpg

Expertise:

  • Erfahrene Managerin mit erwiesenen Fähigkeiten in Portfolio Management, Investment Banking, Risiko Management und Aufsichtsrats-Governance.
  • Starker Fokus auf die Entwicklung von Mitarbeitern, Fähigkeit sich auf neue berufliche Herausforderungen und unterschiedliche Kulturen einzustellen.
  • Breites Wissen in der gesamten Bankenindustrie (kommerzielles Bankgeschäft, Investment Banking oder Risiko und Treasury Management).
    CV als PDF
    —————————————————————————————————————

Joachim Sonne

cv_sonne.jpg

Expertise:

  • Langjährige Erfahrung im Kapitalmarkt und Mergers & Acquisitions
  • Umfangreiche Branchenkenntnisse imBereich Technologie
  • Erfahrung beider Prüfung und Vergabe von Krediteninklusive Teilnahme an Kreditausschüssen
  • Unabhängiger Berater von Telekommunikations-und Technologieunternehmen bei Strategie und Kapitalbeschaffung
    CV als PDF
    —————————————————————————————————————

Briefe

Fragen

Präsentationen

Presseberichte

2022

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Januar

Aareal Bank’s $2 Billion Buyout Threatened by Hidden Tech Gem, Bloomberg 14. Januar 2022 (Link zum kostenpflichtigen Artikel)

2021

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Dezember

Morgan Stanley verhindert Aktionärsrevolte bei Aareal Bank, Manager Magazin 27. Dezember 2021 (Link zum kostenpflichtigen Artikel)

Über uns

PETRUS ADVISERS Ltd.

Petrus Advisers Ltd ist eine FCA regulierte Investmentgesellschaft mit Sitz in London. Wir verwalten das Kapital unserer Investoren im Hinblick auf nachhaltige Wertsteigerung. Petrus Advisers investiert in europäische Aktienmärkte mit besonderem Fokus auf den deutschsprachigen Raum.

Petrus Advisers verwaltet den Petrus Advisers Special Situations Fund (SSF), einen aktiven ‚long/short‘ Fonds, der ausschließlich in börsengelistete Unternehmen investiert. Darüber hinaus verwaltet Petrus Advisers den Petrus Advisers Special Situations UCITS Fund, eine gelistete und weniger konzentrierte Variante, um in unsere Strategie zu investieren.

Petrus Advisers verpflichtet sich zu verantwortungsvollem Handeln und hält höchste professionelle Standards aufrecht. Üblicherweise agieren wir in Kooperation mit allen Interessengruppen von Zielunternehmen, inklusive dem jeweiligen Management Team und Aufsichtsgremium sowie institutionellen Investoren und Privataktionären.

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+44 20 7933 8831
ir@petrusadvisers.com

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Disclaimer

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