NUTZUNGSBEDINGUNGEN


Die vorliegenden Publikationen werden herausgegeben von Petrus Advisers Ltd. („Petrus”), einer Gesellschaft, die durch die britische Financial Conduct Authority („FCA”) zugelassen ist und durch diese beaufsichtigt wird. Die Publikation ist ausschließlich für professionelle Kunden oder berechtigte Kontraktparteien (wie von der FCA definiert) bestimmt. Wertpapiere werden ausschließlich gemäß der Grundlagenvereinbarung („Term Sheet”), die vollständig gelesen werden muss, zum Kauf oder Verkauf angeboten.

Die in vorliegender Präsentation und etwaigen, zusätzlich zur Verfügung gestellten Unterlagen enthaltenen Informationen dürfen ohne vorherige schriftliche Genehmigung durch Petrus nicht kopiert, anderweitig vervielfältigt oder weitergegeben werden. Die in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen dienen lediglich als Hintergrundinformationen, die keinen Anspruch auf Vollständigkeit erheben und keine Anlageempfehlungen darstellen. Es ist zu keinerlei Zwecken zulässig, sich auf die in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen oder auf deren Richtigkeit oder Vollständigkeit zu verlassen. Es werden keinerlei ausdrückliche oder stillschweigende Gewährleistungen, Zusicherungen oder Versprechen gegeben, was die Richtigkeit oder Vollständigkeit der in vorliegender Publikation enthaltenen Informationen und Auffassungen angeht.

Detaillierte Informationen können Sie schriftlich bei Petrus Advisers Ltd., 100 Pall Mall, SW1Y 5NQ; oder telefonisch unter 0207 933 88 08 (von 9:00 Uhr bis 17:00 Uhr von Montag bis Freitag) anfordern, finden Sie aber auch auf unserer Website www.petrusadvisers.com. Telefongespräche mit Petrus werden aufgezeichnet.

Vorliegende Präsentation stellt deshalb kein Angebot, keine Einladung und keine Aufforderung zum Vertrieb oder Kauf von Anteilen oder zum Abschluss eines Kapitalanlagevertrags durch Petrus dar.

Die in vorliegender Präsentation enthaltenen Informationen sind nicht als Empfehlungen in rechtlichen, steuerlichen oder sonstigen Angelegenheiten aufzufassen. Sämtliche Informationen können jederzeit ohne vorherige Mitteilung oder sonstige Veröffentlichung von Änderungen geändert werden.



These in Kurzfassung

Die Aareal Bank AG (“Aareal”) ist eine international tätige Boutique, die Finanzierungen für gewerbliche Immobilienwirtschaft anbietet und die darüber hinaus 70 % an der Aareon AG (“Aareon”), dem europäischen Marktführer für ERP-Software und digitale Lösungen für die Wohnimmobilienwirtschaft, hält. Wir glauben, dass die derzeitige Strategie der Aareal nicht nachhaltig ist:

+ Die Aareal Bank (definiert als Aareal ohne Aareon) verfügt über keinen Plan, der sicherstellt, dass mittelfristig die Kapitalkosten (definiert als 8-10 % Nachsteuerrendite) erwirtschaftet werden, ohne dass Bankregulatoren eine signifikante Rückführung von Eigenkapital an Aktionäre zulassen.

+ Exzessive Managementvergütungen (hohe Fixgehälter, hohe Boni unabhängig von schlechter operativer Performance, sehr hohe Pensionsansprüche) müssen korrigiert und die Anreize neu auf die strategischen Bedürfnisse der Bank ausgerichtet werden.

+ Es müssen mehr Asset-Light Revenue Streams (d.h. Erträge, die keinen signifikanten Einsatz von Eigenkapital erfordern) generiert werden – insbesondere im Kerngeschäft der gewerblichen Immobilienfinanzierung.

+ Neues Führungsteam: Da der Vorstandsvorsitzende seit dem 7. November 2020 krankgeschrieben ist und per 20. April 2021 erklärt hat, dass er nicht zurückkehren wird und zudem die Verträge von zwei weiteren Vorstandsmitgliedern auslaufen, muss dringend ein neues Führungsteam zusammengestellt werden.

+ Aareon Spin-off: Unter einem gemeinsame Dach sowohl eine Bank zu restrukturieren als auch das internationale Wachstum eines SaaS-Software-Geschäfts zum beschleunigen, macht keinen Sinn. Die 70% an der Aareon, die der Aareal gehören, sollen 2021 oder spätestens 2022 an die Aareal-Aktionäre ausgeschüttet werden (Sachdividende). Wichtig: kein Verkauf dieser 70% an Dritte.

Warum sollten Marija Korsch, Christof von Dryander und Dietrich Voigtländer ersetzt werden?

+ Alle drei sind Mitglieder des Vergütungskontrollausschusses der Aareal (Frau Korsch als Vorsitzende, Herr von Dryander als stellvertretender Vorsitzender) und haben es versäumt, den Vergütungsskandal bei der Aareal zu stoppen.

+ Marija Korsch fehlt es an relevanter Branchenerfahrung (gewerbliche Immobilienfinanzierung, SaaS-Software) und sie hat die Selbstbereicherung durch das Management kontinuierlich unterstützt.

+ Dietrich Voigtländer hat es als Vorsitzender des Innovations- und Technologieausschusses der Aareal immer wieder versäumt, das Wachstums- und Ertragspotenzial der Aareon auszuschöpfen – stattdessen musste teures Private-Equity-Kapital dafür ins Boot geholt werden.

Welchen Mehrwert bringen die drei unabhängigen Kandidaten Aareal?

+ Heinz Laber:
Herr Laber ist ein renommierter Personalexperte mit hochrelevanter Erfahrung in der Leitung von Effizienzprojekten und IT-/Digitalisierungsprozessen. Zudem hat er Erfahrung in der Leitung von Immobilienkreditgeschäften.

+ Marion Khüny:
Als Aufsichtsratsmitglied der Erste Bank und ehemalige leitende Bankerin bei Unicredit und Commerzbank in Deutschland verfügt Marion Khüny über exzellente Erfahrung in den Bereichen Portfoliomanagement, Risiko und Governance.

+ Thomas Hürlimann:
Herr Hürlimann bringt einen sehr breit gefächerten Branchenhintergrund mit und wird insbesondere in den Bereichen Risiko und Regulierung sowie Technologie / Software und M&A unterstützen können.